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Artikel-Schlagworte: „Positionierung“

+++ „Die Zukunft ist ein ernstes Geschäft. Wenn die Kunden die Zukunft vor Ihnen erreichen, sitzen Sie in der hintersten Reihe“, sagt die amerikanische Trendforscherin Faith Popcorn.
Exakt das trifft sowohl auf die Heavy-metal- und Digitaldruck-Maschinenbauer wie auf die Printunternehmen selbst ohne Einschränkung zu.

Drucker denken immer noch in Maschinen, Produkten und Mengen. Kunden hingegen präferieren Problemlösungen und positive Gefühle. Eine völlig andere Welt, in der viele Unternehmen nicht mehr mitspielen werden, weil der intellektuelle Wandel nicht rechtzeitig in Gang gesetzt wurde.

Wie geht die Printbranche mit den Veränderungsprozessen um? Zu langsam, zu inhomogen und größtenteils unter der fehlenden Berücksichtigung einer klaren Positionierung und mangelhafter Integration betriebswirtschaftlicher Basisfunktionen. Nicht mehr die Techniker haben das Sagen, weil jetzt kundenfokussierte und marktorientierte Zukunftsdenker in der ersten Reihe Platz nehmen müssen. +++

Die Branche hat keineswegs ein Maschinenproblem sondern ein ausgewachsenes, noch nie dagewesenes Marktproblem oder genauer gesagt ein Kundenproblem. Das zu lösen ist die dringlichste Aufgabe der Verlags- und Printmanager.

Jeder spürt, wie sein Handlungsdruck wächst, denn die deutlichen Signale zurückliegender Jahre wurden nicht ernsthaft gehört. Vor allem nicht von den Druckmaschinenbauern. Die Postpress-Maschinenbauer haben im Gleichklang mitgesungen und sind nun in den gleichen Sog geraten. Evolution und Divergenz – gleichbedeutend mit Erneuerung, Veränderung und Verbesserung – wirken genauso in der Wirtschaft, sie sind nicht auf die Natur beschränkt.
Jetzt dominiert die natürliche Auslese, die weitgehend über Prozessinnovation, Kreativität in Produkt und Dienstleistung jedoch hauptsächlich durch Kundenloyalität gesteuert ist.
Neue Geschäftsmodelle werden dringend benötigt. Wer jetzt nicht zum kreativen Zerstörer wird, an alten Regeln festhält und nicht loslassen kann, für den stehen die Chancen blendend, wirklich in „printer´s hell“ zu landen. Allein bei dem Gedanken wird einem schon heiß. Neues Denken in Prozess- und Produktinnovation muss den Pfad zur Differenzierung gegenüber dem Wettbewerber festigen, denn nur der am besten Angepasste wird die chancenreichen Veränderungen im Markt überstehen.
Ein Festhalten am Alten beschert einen Abschied aus dem aktuellen Umfeld, so viel ist heute gewiss.

COMMENT SERIES, 2. Ausgabe “Roadmap to printers´ hell”

Die zweite Ausgabe unserer COMMENT SERIES setzt sich mit den unterschiedlichen Sichtweisen des Printgeschäftes auseinander, mit Fehlentwicklungen im Marketing und im Investitionsverhalten der Druckereien, wie Social Media das gesamte Geschäfts-Szenario verändert, sowie mit der kritischen Hinterfragung der Positionierung von Web to print und wem das eigentlich einen nachhaltigen wirtschaftlichen Nutzen bringen soll. Unternehmensplanung, Budgetierung und Pricing sind weitere markante Themen in der zweiten Ausgabe der „COMMENT SERIES“.

+++ Was in der Natur durch Mutation geschieht, erfolgt in der Wirtschaft aufgrund menschlicher Kreativität, oder auch nicht, wenn sie ausbleibt +++

In der grafischen Branche dominiert ein gnadenloser Auswahlprozess, der weitgehend über Prozessinnovation, Kundenloyalität und Kreativität gesteuert ist. Das Finden neuer Geschäftsmodelle verlangt uns dabei Denkmodelle ab, in deren Zentrum die Berdürfnisorientierung zum Kunden und die Lösungskompetenz der Dienstleister stehen muss. Printprodukt-Denker werden wegen der hoch inflationären Printpreise zusehends chancenlos am aktuellen Marktgeschehen vorbeirauschen.

Prozess- und Produktinnovationen müssen ihre Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb festigen, denn nur der am besten Angepasste überlebt. Ein Festhalten am Alten bedeutet den Abschied aus dem aktuellen Umfeld – so viel ist heute gewiss. Spezialisierung, unterstützt durch Branding und klare Positionierung sowie ein Relaunch der Wertigkeit von Printprodukten ist eine Zielrichtung, die gute Orientierung verschaffen kann.

Was Sie noch mehr über die Stärkung von “wackeligen Marktpositionen und Falsche Fragen der Manager, verschlissene Preise und die Chancen einer Renaissance für Printmedien” erfahren können und wie Sie Ihren persönlichen Erfolgsweg erkennen, lesen Sie in dem redaktionell aufbereiteten Beitrag.

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