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Artikel-Schlagworte: „Inspiration“

Die Krise ist überall und jederzeit präsent: in der Wirtschaft, im Unternehmen und in der Führung. Krise ist Normalität, Stabilität ist unrealistisches Wunschdenken. Nichts ist so sicher wie Veränderung. Und eben deshalb ernüchtert die Frage nach Führung in der Krise. Gibt es eine Nicht-Krise? Was sollte die Führung dann anders machen? Vorausdenken, vorausschauen, Handlungsparameter aufbauen. Das ist Führungs-Normalität und hat nichts mit Krisen zu tun.
Warum trifft eigentlich die „Krise“ Unternehmen in unterschiedlicher Härte. Warum müssen extreme Handlungen vorgenommen werden? Was wird denn überhaupt als Krise wahrgenommen, wann ist Krise? Ist es bei Schlechtwetter, Hitze, bei hohem Pegelstand. Herrscht Krise, wenn die Führung die Hände aus dem Schoß nehmen muss, wenn Schönwetterpiloten ihre Akzeptanz verlieren? „In der Medienbranche hat der Markt hat versagt“. Er gibt nicht mehr her, was die Führung von ihm erwartet. Nun können Märkte aber keinsewegs versagen, allenfalls die Menschen, die Veränderung nicht wahrnehmen können. Sie schlittern in einen, der Führung ungewohnten, meist hysteriegeladenen Aggregatszustand.

Stabilität hingegen gab es in dynamischen Märkten noch nie. Wer sich darauf verlassen hat, muss immer wieder neue Ausreden über das Marktversagen einbringen und brandmarkt sich dabei selbst. An derartigen Gesichtswahrungs-Platitüden lassen sich Fehler der Führung schnell ablesen. Hier verkörpert sie ihre wirtschaftsseitige Tragik. Sollte sie nicht gerade hier und jetzt krisenresistent sein? Zwischen Führung und Mitarbeitern entstehen zu aller erst Ziel-konflikte – vor allem in der Frage der Erreichbarkeit der Ziele – durch instabile Führungskulturen. Die Führung paralysiert damit Belegschaft und Kunden gleichermaßen. Führung braucht Risikobereitschaft.

Überlebensfähigkeit Inspiration
Es existieren aber auch bewusst von der Führung herbeigeführte Krisen. Ich halte es für bedenklich, sie als Wachrüttler einzu-setzen, in der das Aufbrechen zementierter Strukturen, das Stühlerücken, das kritische Hinterfragen, der Wahrheit näher zu kommen, nur instrumentalisiert wird. Ein Unternehmen hat in erster Linie mit Menschen zu tun, aber Führung verhindert hier den Beweis ihrer Kompetenz. Die Belegschaft wird bei Zielformulierungen ausgegrenzt.
Wenn Führung ihre Berechtigung unterstreichen will, dann jetzt, in dem sie alle Selbstgefälligkeit unterbindet. Das Unternehmen kann nur als homogener Kluster wirtschaftlich erfolgreich sein: Kunden>Belegschaft>Führung. Weil kein Stein auf dem anderen bleibt, müssen Couch-Potatoes aus ihrer Komfortecke heraus-geschubst werden. Anders zu denken und zu handeln als die Wettbewerber braucht Innovation und WOW-Effekte, die bei der Klientel eine verwertbare Zukunft hinterlassen.

Innovation entsteht durch Inspiration…
und Motivation, sie erfolgreich zu Ende zu führen. Führungskompetenz entsteht in der Freiheit zur Inspiration, der inneren Größe, Souver-änität und der Freude am Erfolg. Führung baut auf die Inspiration der Mitarbeiter und umgeht so jede Krise.

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